Ziel fürs nächste Spiel: Pleitenserie stoppen Gegen die Kickers muss der Jahn dafür aber eine bessere Leistung zeigen als zuletzt

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Regensburg – Nach drei Niederlagen in Folge findet sich das Jahn-Team um Cheftrainer Selimbegovic in der unteren Hälfte der Tabelle wieder. Ein Sieg gegen Tabellenschlusslicht Würzburg ist dringend notwendig.

Von Nadja Pohr

Am letzten Spieltag musste der SSV gegen Greuther Fürth mit 1:3 die dritte Pleite hintereinander verkraften. Zwar sah es phasenweise danach aus, dass die Jahn-Elf das Spiel noch drehen könnte, am Ende fehlte aber die nötige Durchschlagskraft. Aufgrund der Pleitenserie rutschte Regensburg auf Platz 13 in der Tabelle der 2. Bundesliga. Dennoch warnt Mersad Selimbegovic, diese Spiele falsch zu interpretieren: „Jede Mannschaft hat Phasen, in denen die Ergebnisse am Ende nicht stimmen. Wir haben auch in den vergangenen Jahren oft gezeigt, dass wir nach einer Durststrecke zurückkommen können.“

Kickers mit breiter Brust

An die guten Leistungen zu Saisonbeginn muss der Jahn wieder anknüpfen, will er gegen die mit neugefundenem Selbstvertrauen anreisenden Würzburger Kickers bestehen. Am letzten Spieltag feierten die Unterfranken gegen Hannover 96 ihren ersten Sieg der Saison. „Das macht die Situation für uns nicht leichter“, findet auch Jahn-Spieler Albion Vrenezi, der in der letzten Saison noch an die Würzburger ausgeliehen war. Auch Oliver Hein betont, man sei vor dem Gegner gewarnt und müsse diesen kontinuierlich beschäftigen, um einen Punktgewinn erzielen zu können.
Der neue Trainer der Kickers, Bernd Trares, verfällt jedoch nach dem ersten Sieg nicht in Euphorie: „Wir haben gewonnen, aber jetzt geht‘s weiter und wir müssen auch im nächsten Spiel punkten.“ Welche Aufgabe seiner Mannschaft bevorsteht, weiß er ebenfalls: „Das Spiel gegen Regensburg wird schwer. Es ist eine sehr intensive Mannschaft. Wir sind gefordert, dass wilde und aggressive Spiel des Jahn frühzeitig zu unterbinden und zu verteidigen.“
Der Matchplan von Mersad Selimbegovic ist, mit Selbstvertrauen in die Partie zu gehen: „Wenn wir unsere gewohnten Leistungen abrufen, können wir gewinnen.“

Gimber fehlt weiterhin

Was der Jahn-Elf derzeit fehlt, ist Stabiliät in der Defensive. In den letzten drei Spielen kassierte man zehn Gegentore. Stabilisator und Kapitän Benedikt Gimber wird wegen einer hartnäckigen Verletzung (Bluterguss in der Wade) auch gegen die Kickers fehlen. Routinier Christoph Moritz ist bereits ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, für das Spiel aber noch fraglich.
Mit einem Sieg könnten die Würzburger auf zwei Punkte an den SSV herankommen. Die Partie gegen die Unterfranken muss also dringend gewonnen werden. Druck verspürt Selimbegovic jedoch keinen: „Es sind noch so viele Spiele vor uns, in denen wir Punkte sammeln können.“

Jahn Regensburg will nach drei Niederlagen Reaktion zeigen

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