Klinik Bogen heißt neue Auszubildende willkommen Erster Ausbildungstag für acht Nachwuchsfachkräfte - erstmals generalistische Kranken -und Altenpflegeausbildung

Bogen – Von lustigen Schultüten bis hin zu Fortbildungen über lebenswichtige Themen – eine bunte Mischung aus heiteren und ernsten Programmpunkten gab es am ersten September an der Klinik Bogen zum ersten Ausbildungstag der zukünftigen sieben Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen sowie zwei Pflegefachhelfer und Pflegefachhelferinnen.

Christian Schwarz, Stellvertretender Vorstand der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf, begrüßte die acht Nachwuchspflegekräfte im Speisesaal beim Kennenlernfrühstück. „Sie haben einen Beruf gewählt, der in der öffentlichen Wahrnehmung wieder an Wertschätzung gewinnt“, stellte er fest und lud dazu ein, stets neugierig, interessiert und mit den Ausbildern im Dialog zu bleiben: „Ob Praxisanleitung, Verwaltung oder Vorstand: wir haben alle ein offenes Ohr für Ihre Fragen und Anliegen.“ Als „Pioniere in der generalistischen Pflegeausbildung“ begrüßte Pflegedirektor Johannes Pirner die Anwesenden und wünschte ihnen trotz der Aufregung und Flut an neuen Eindrücken der ersten Zeit einen guten Einstieg ins erste Ausbildungsjahr. Chefarzt Dr. med. Mathias Grohmann hieß die Auszubildenden im Namen der Ärzteschaft willkommen und stellte ihnen die Abteilungen der Klinik Bogen vor, darunter die Innere Medizin mit Kardiologie und Gastroenterologie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin. Als Beispiele, wie man das Leitwort der Klinik „menschlich und kompetent“ praktisch umsetze, nannte er das gute Miteinander der Abteilungen sowie von ärztlichem und pflegerischem Bereich, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, Mitgefühl mit den Patienten und „auch mal eine lustige Aufmunterung zwischendurch“. Die Personalratsvorsitzende Elke Zschauer stellte die Personalvertretung als Fürsprecher der Klinikbelegschaft und Organisator zahlreicher gemeinsamer Aktivitäten vor. Sie präsentierte außerdem die Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung, die auch den Auszubildenden zustehen. Nach der Einkleidung und Spindvergabe führte die Praxisanleiterin Tanja Mahnken die Gruppe durchs Haus. Anschließend folgten erste Einweisungen und Fortbildungen. Sophia Daffner führte die Anwesenden mit praktischen Übungen in das Dokumentationtssystem ein, Franziska Schmeller von der Intensivstation hielt eine Reanimationsfortbildung und Hygienefachkraft Maren Förster eine Hygieneschulung. Das tagesfüllende Programm, das Tanja Mahnken auf die Beine gestellt hatte, gab den Auszubildenden bereits einen authentischen Vorgeschmack auf den künftigen Alltag in der Pflege, wobei sie an die Arbeit am Patienten erst nach und nach unter fachkundiger Anleitung herangeführt werden.

Daniel Popp

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