Millionenschwere Investition in die Zukunft REWAG investiert in siebten eigenen Windpark

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Regensburg – Mit dem neuen Windpark Feistelberg investiert die REWAG erneut in Windkraft und damit in nachhaltige, regenerative Stromerzeugung.

Der Windpark befindet sich in der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz im Landkreis Schwandorf. Hier hatte die REWAG bereits im Spätsommer 2015 einen Windpark mit zwei Windrädern in Betrieb genommen. Der neue Windpark besteht aus drei Windenergieanlagen des Typs Nordex N131, die jeweils eine Nabenhöhe von 134 Metern und eine elektrische Leistung von je 3.600 Kilowatt (KW) haben. Geplant ist, dass sie Ende 2019 bzw. Anfang 2020 ans Netz gehen. Der Windpark wird voraussichtlich eine Strommenge von etwa 26 Millionen Kilowattstunden (kWh) im Jahr erzeugen. Dies entspricht dem Jahresbedarf von rund 7.300 Einfamilienhäusern. Das ist die bisher größte Menge umweltschonender Windenergie, die in einem der mittlerweile sieben REWAG-Windparks jährlich erzeugt wird. Mit der regenerativen Windenergie werden etwa 13.500 Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Die Investitionskosten betragen über 20 Millionen Euro.

„Wir sind stolz auf unser bisher größtes Windkraftprojekt“, so der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes. „Damit setzen wir unsere Strategie der Eigenenergieerzeugung konsequent weiter um, so dass wir im kommenden Jahr einen Anteil von über 70 Prozent eigenerzeugtem Strom, bezogen auf den Privatkundenabsatz, aufweisen können“.

„Es freut mich, dass wir trotz der 10H-Regelung ein Statement für die Energiewende in Bayern setzen können“, so Voltgrün-Geschäftsführer Toni Frank. Die umstrittene Regelung schreibt im Freistaat einen Mindestabstand zur nächsten Wohnbebauung der zehnfachen Länge der Höhe eines Windrads vor. Dadurch kommen in Bayern nur noch weniger als ein Prozent der Fläche des Bundeslandes für Windkraftprojekte in Frage.

Große Investitionen

Die REWAG hat in den vergangenen Jahren verstärkt in Windkraftanlagen und energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsprojekte mit Blockheizkraftwerken (BHKWs) investiert. Mit dem Windpark Feistelberg steigt die Menge des von der REWAG selbst erzeugten umweltfreundlichen Windstroms ab 2020 insgesamt auf circa 121 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Damit lassen sich etwa 35.000 Einfamilienhäuser versorgen. Zusammen mit anderen regenerativen Erzeugungsanlagen ergibt das ab 2020 eine Menge von gut 178 Millionen Kilowattstunden. Das sind über 50 Prozent selbst produzierter erneuerbarer Energie im Strommix für Privatkunden. Neben der Windenergie bildet die dezentrale Wärmeerzeugung mit BHKWs, in denen Strom und Wärme äußerst effizient erzeugt werden, den Schwerpunkt der REWAG-Erzeugungsstrategie.

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