VW Abgasskandal-Vergleich: Wir haben es Euch gesagt! Doppelter Paukenschlag gegen VW – jetzt noch schnell den Vergleich optimieren!

Regensburg/Cham – Die Rechtsanwaltskanzlei Marko Heimann in Cham zählt zu den größten bayerischen Kanzleien im sogenannten Dieselgate-Skandal. Sie vertritt mittlerweile mehrere 1.000 Abgasgeschädigte erfolgreich vor den bayerischen Land- und Oberlandesgerichten sowie vor dem Bundesgerichtshof. Dabei ist es egal, ob es um die Rückgabe des Dieselstinkers gegen ein neues Auto geht, um Schadensersatzansprüche wegen des Betrugs durch die Autohersteller oder um eine unkorrekte Finanzierung durch Autobanken und Finanzinstitute. Das Motto von Marko Heimann und Tanja Fuchs lautet: Wir machen Ihr Recht zu Geld – und zwar schnell!

Was hat sich denn in letzter Zeit getan bei VW?

Marko Heimann: Eine ganze Menge. Die allerhöchsten Gerichte, der Europäische Gerichtshof und der Bundesgerichtshof haben VW jeweils eine schallende Ohrfeige versetzt. Und die betrifft nicht nur Volkswagen, sondern vielmehr die gesamte Autobranche. Die Sammelklage ist auch erledigt. Das bietet jetzt wieder neue Chancen für Geschädigte!

Was ist genau passiert, worum genau geht‘s?

Am 30. April war eine Verhandlung gegen VW vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Europäische Generalanwältin hat von Anfang an in ihrem Gutachten unmissverständlich klargemacht, was sie von Abschalteinrichtungen hält – nämlich gar nichts. Das gilt nicht nur für die von VW eingebaute Abschalteinrichtung, sondern auch für das von VW nachträglich aufgespielte Update. Mit dem Update hatten viele Geschädigte große Probleme beim Motor. Das wurde ihnen unter Androhung der Zwangsstilllegung aufgenötigt.

Gilt das auch für andere Automarken?

Ganz genau! Insbesondere auch für die 6- und 8-Zylinder-Motoren von VW, Audi, Porsche und Co. Und zwar nicht nur für den betroffenen Motor EA 189, sondern ebenfalls für den Nachfolgemotor EA 288. Und auch für Mercedes mit seinem sogenannten „Thermofenster“. Das ist alles samt und sonders unzulässig! Für jeden betroffenen Autobesitzer gibt es jetzt dann richtig Schadensersatz!
Und was ist mit den Besitzern von VW-Autos, die in der Sammelklage gewesen sind und jetzt mit VW einen Vergleich geschlossen haben? Haben die auch noch eine Chance auf mehr?
Ja, auch die haben noch eine letzte Chance. Allerdings in einem sehr kleinen Zeitfenster und nur noch für ganz kurze Zeit. Hier handelt es sich um den sogenannten BGH-Widerrufsjoker.

Den hatten Sie schon einmal erklärt; Das war aber vielleicht doch etwas kompliziert. Könnten Sie den Begriff noch einmal erläutern?

Für Geschädigte im VW-Abgas-Skandal heißt es jetzt: Klagen, klagen, klagen!
FOTO: Ingo Bartussek/AdobeStock

Natürlich: Viele Sammelkläger glauben, sie hätten von VW ein Vergleichsangebot erhalten. Wenn Sie sich aber die Bestimmungen und die Regularien genau durchlesen, erkennen Sie, dass Sie VW ein Angebot auf einen Vergleichsabschluss gemacht haben und nicht umgekehrt. Konsequenz hieraus ist, dass VW dieses Angebot erst einmal annehmen und bestätigen muss. Dies tut VW auch regelmäßig, schickt dem Sammelkläger aber gleichzeitig eine Widerrufsbelehrung zu. Dieser hat nämlich das Recht, 14 Tage nach Zugang der Annahme des Vergleichsangebotes durch VW dieses zu widerrufen.

Okay, verstanden! Aber warum sollte der Sammelkläger, der ein vielleicht gar nicht so schlechtes Vergleichsangebot von VW erhalten hat, das tun?

Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Auch ein gutes Angebot kann man noch durch ein besseres Angebot toppen. Dass es nach den Verhandlungen vor dem Europäischen Gerichtshof und dem Bundesgerichtshof für Volkswagen richtig viel teurer wird, dürfte sicherlich jedem klar sein. Die Preise explodieren derzeit geradezu.

Könnten Sie das zum besseren Verständnis an einem Beispiel erläutern?

VW hat die Frist für die Abgabe eines Vergleichsangebotes vom 20. April 2020 auf den 30. April 2020 verlängert. Nehmen wir einmal an, der geschädigte VW-Besitzer hat sich erst am 30. April 2020 bei VW gemeldet. VW reagiert schnell und nimmt das Angebot am 4. Mai 2020 (wegen des Feiertages und Wochenende) an. Jetzt hat der VW-Besitzer noch 14 Tage Zeit – also bis zum 18. Mai 2020 –, den Vergleich zu widerrufen. Nachdem er weiß, wohin die Reise bei VW beim Europäischen Gerichtshof geht und wer auch die Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof am 5. Mai 2020 verfolgt hat, kann er sich also noch in aller Ruhe beraten lassen (durch einen Experten!) und dann überlegen, was er machen möchte. Die Mitarbeiter meiner Kanzlei stehen dazu jederzeit gerne – kostenlos und unverbindlich – zur Verfügung. Nur lange warten geht jetzt nicht mehr!

Stichwort 5. Mai 2020, die allererste Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof gegen VW: Was ist da herausgekommen?

Diese Verhandlung hat ja wohl wirklich jeder in der Zeitung, dem Radio oder dem Fernsehen erlebt. Wer da nichts mitbekommen hat, muss wohl auf einer einsamen Insel im Koma gelegen haben. Wie beim Europäischen Gerichtshof hat auch der Bundesgerichtshof zwar noch nicht ganz abschließend entschieden, die Tendenz ist aber auch da wohl mehr als eindeutig für den Verbraucher und gegen VW gewesen.

Man muss sich also jetzt entscheiden, was man will? Den Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach?

Genau: Den mageren Spatz in der Hand oder die fette Taube auf dem Dach!
Beim VW Vergleich geht es nur um das Automodell und das Baujahr. Die zurückgelegten Kilometer und der Kaufpreis spielen keine Rolle. Beim gerichtlichen Verfahren ist es genau umgekehrt. Die Gerichte sind der Auffassung, dass sich Verbrechen nicht rechnen darf. Außerdem sind mittlerweile auch sehr viele Gerichte der Auffassung, dass der gezahlte Kaufpreis zu verzinsen ist; von Anfang an mit 4 Prozent! Diese Zinsen gibt es bei keiner Bank. Hier können gerade auch die älteren Autos ganz schön punkten.

Was sollte man tun, um sich in diesem Fakten-Dschungel nicht zu verirren?

Einfach in meiner Kanzlei anrufen und mit meinen Mitarbeitern einen kurzen Fragebogen ausfüllen – kostenlos und unverbindlich. Wir checken dann, wo und wie die besten Chancen für den Anrufer bestehen und womit er das meiste Geld bekommt. Bei uns bekommen alle Anrufer eine glasklare Antwort und wir in der Kanzlei können folglich sagen: Wir haben es Euch doch gesagt!

Claudia Böhm

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