Trübe Aussichten beim Außenhandel Umfrage der bayerischen IHKs nennt Corona-Schock, Handelskonflikte und Reisebeschränkungen als Ursachen

Aktualisiert vor 1 Monat von Mario Hahn

MÜNCHEN / REGENSBURG. Die bayerische Exportwirtschaft hat ihre Geschäftsaussichten für das laufende Jahr deutlich reduziert, ergibt die Umfrage „Going International“ des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). Auch für Ostbayern müssen die Unternehmen ihre zu Jahresbeginn noch verhalten positiven Prognosen zurückfahren.

„Der Corona-Schock, internationale Handelskonflikte und Reisebeschränkungen schmälern die weltweiten Absatzchancen der heimischen Exportwirtschaft. Hinzu kommen vor allem in Ostbayern die temporären Grenzschließungen als massive Hürde“, fasst der Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, Dr. Jürgen Helmes, die Ergebnisse der Umfrage zusammen. 74 Prozent der befragten Unternehmen im IHK-Bezirk berichten hier von eklatanten Problemen. „Die Sorge treibt viele Unternehmen vor allem beim Blick auf ihre grenzüberschreitenden Lieferketten um“, beobachtet Helmes.

Mehr als die Hälfte der Umsätze in der Region wird im Export erwirtschaftet – noch. Immerhin die Entwicklung in den USA, wo wieder Signale zu mehr transatlantischem Freihandel abgesendet werden und in China, mit welchem trotz Corona-Pandemie die Geschäfte gut laufen, stimmen die Firmen optimistischer als noch vor einem Jahr, bei der letzten Umfrage. An der Umfrage „Going International“ hatten sich rund 450 bayerische Unternehmen aus der Exportwirtschaft beteiligt, darunter Maschinenbau, chemische Industrie, Großhandel und Dienstleister.

Alle Ergebnisse der Umfrage unter www.ihk-regensburg.de/goinginternational2021

 

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Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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