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Wissenschaft

Regensburg: IHK und Universität zeigen Einsatzgebiete und Forschungstrends virtueller Anwendungen Produkte virtuell erleben

REGENSBURG. Mit Virtual Reality (VR) kann man Achterbahn fahren, über einer Hängebrücke den Urwald überqueren oder in einer historischen Schlacht kämpfen. Nicht nur in der Unterhaltungsbranche ist diese Zukunftstechnologie auf dem Vormarsch, sie findet zusammen mit der Augmented Reality-Technik (AR) auch zunehmend Anwendung in Industrie, Handel oder Tourismus. Wie Entwicklungs- und Forschungsprozesse mit AR und VR aussehen können, darüber informierte die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim beim Treffpunkt Hochschule im VR-Labor der Regensburger TechBase.

 

Vielfältige Einsatzgebiete

Prof. Dr. Christian Wolff vom Lehrstuhl für Medieninformatik an der Universität Regensburg erklärte die Möglichkeiten mit AR und VR: „Die Einsatzszenarien und Potenzale von VR- und AR-Anwendungen in der Wirtschaft sind vielfältig. Dazu zählen das Erleben von Produkten über die VR-Technologie ebenso wie die Simulation von Produktionsabläufen.“ So können beispielsweise Möbelhändler ohne große Ausstellungsstücke den Kunden eine Küche in allen Farben und Varianten präsentieren. In der Produktion ist es möglich, virtuelle Produkte zu entwickeln, ohne dass hierfür Material und Energie aufgebracht werden müssen.

Künftige VR-Einsatzgebiete sieht Thomas Genosko, Abteilungsleiter Standort bei der IHK, nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch im Bildungsbereich oder im Marketing: „Mitarbeiter werden durch die Technologie befähigt, sich ortsunabhängig weiterzubilden oder gemeinsam an Projekten zu arbeiten.“ Aktuelle Forschungstrends zeigte Dr. Valentin Schwind vom Lehrstuhl für Medieninformatik. Dazu gehörte beispielsweise Visual Computing, bei dem die Interaktion mit visuellen Medien im Mittelpunkt steht, oder die Koppelung von virtueller Realität mit Blickverfolgung. Kurze Praxisbeispiele zu aktuellen Projekten aus den unterschiedlichen Bereichen wie die Rekonstruktion historischer Gebäude oder die Visualisierung autonomer Fahrzeuge in VR zeigten das breite Anwendungspotenzial der Technologien, die sich in den letzten Jahren rasant weiter entwickelten.

 

Wissenstransfer wichtig

 

Genau deshalb sei auch die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in diesem Bereich entscheidend, so Dr. rer. nat. Harald Schnell, Leiter der Forschungs- und Technologietransferstelle der Universität Regensburg. „Das Innovationstempo nimmt zu, Produktlebenszyklen werden kürzer, die Forschung wird komplexer. Um in diesem Umfeld Schritt halten zu können, sind Unternehmen auf das Know-how aus der Wissenschaft angewiesen und umgekehrt.“

 

 

Die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim

In der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim sind 91.000 Unternehmen aus der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim organisiert. Sie profitieren vom Service der IHK, wenn es um standortrelevante Themen, Fachkräftesicherung und Außenwirtschaft geht. Rund 400 Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ehrenamtlich in den regionalen IHK-Gremien und Fachausschüssen. Hier erarbeiten die IHK-Mitglieder die Standpunkte der regionalen Wirtschaft – kommunal, auf Landesebene und über die IHK-Organisation bundes- und europaweit.

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