Weiterhin leichter Anstieg der Lebenserwartung in Bayern Neugeborene Mädchen werden im Schnitt knapp 84 Jahre, Buben über 79,5 Jahre alt

Die Lebenserwartung in Bayern ist wieder leicht gestiegen. Nach der vom Bayerischen Landesamt für Statistik veröffentlichten Sterbetafel 2017/2019 werden die bayerischen Buben im Schnitt 79,5 Jahre und die Mädchen 83,9 Jahre alt. Bei der ferneren Lebenserwartung der 67-jährigen Frauen und Männern zeigt sich ebenfalls ein positives Bild. Im deutschlandweiten Vergleich nimmt Bayern damit nach wie vor einen der Spitzenplätze bei der Lebenserwartung ein.

Die Lebenserwartung der bayerischen Bevölkerung nimmt laut der heute vom Bayerischen Landesamt für Statistik veröffentlichten amtlichen Sterbetafel 2017/2019 weiterhin zu. Neugeborene Buben werden demnach 79,5 Jahre, die bayerischen Mädchen im Schnitt sogar 83,9 Jahre alt. Im Vergleich zu vor 20 Jahren liegt die Lebenserwartung bei der männlichen Bevölkerung damit um fast fünf Jahre, bei den Frauen immerhin um mehr als drei Jahre höher.

Eine ähnliche Situation zeigt sich auch bei der bayerischen Bevölkerung der 67-jährigen: So ist die Restlebenserwartung bei den Männern im Vergleich zur letztjährigen Sterbetafel leicht auf nun 16,9 Jahre angestiegen und mit rund 19,6 Jahren bei den Frauen auf hohem Niveau konstant geblieben.

Bayern im Bundesvergleich auf Platz zwei

Im deutschlandweiten Vergleich belegen die bayerischen Buben mit einer um rund 0,9 Lebensjahre höheren Lebenserwartung als im Bundesdurchschnitt nach Baden-Württemberg wie bereits im Vorjahr den zweiten Platz. Im Vergleich zu Sachsen-Anhalt hat ein bayerischer Bub damit eine um mehr als drei Jahre höhere Lebenserwartung. Bei den Mädchen belegt Bayern mit einem Abstand von 0,5 Jahren zum Bundesdurchschnitt den dritten Rang. Nur die Länder Baden-Württemberg und Sachsen erreichen hier höhere Werte.

Claudia Böhm

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